„Viele inhaltliche Schnittmengen“ – Geschäftsführender Vorstand des SPD-Unterbezirks Hildesheim empfiehlt Gespräche für rot-grüne Mehrheitsbildung im nächsten Kreistag

Zwischen der SPD und Bündnis90/Die Grünen hat ein erstes Sondierungsgespräch stattgefunden, bei dem es um die politische Zusammenarbeit und die Mehrheitsbildung im nächsten Kreistag ging. Seitens der SPD nahmen an diesem Gespräch Sven Wieduwilt, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hildesheim, und Bernd Lynack, Landratskandidat der SPD, teil.

Der Geschäftsführende Vorstand des SPD-Unterbezirks Hildesheim hat in seiner Sitzung am selben Tag das Gespräch bewertet. Er empfiehlt der neuen Kreistagsfraktion, die sich am 28. September 2021 konstituieren wird, Gespräche mit Partei und Fraktion von Bündnis90/Die Grünen zur Mehrheitsbildung im Hildesheimer Kreistag aufzunehmen.

„Das Gespräch verlief atmosphärisch in einem sehr guten Rahmen und wir haben Fragen der politischen Zusammenarbeit in der Zukunft ausgelotet“, so Sven Wieduwilt. „Der Blick in die Programme unserer beiden Parteien zur Kreistagswahl zeigt, dass es viele inhaltliche Schnittmengen gibt.“ Diese Gemeinsamkeiten müssten beide Parteien und Fraktionen nutzen. Davon könnten wichtige Impulse für die Entwicklung des Landkreises ausgehen. „Ich bin mir sicher, wir haben jetzt schon eine gute programmatische Grundlage. Es freut mich, wenn es gelingt, hieraus eine Zusammenarbeit für die kommenden fünf Jahre zu zimmern“, unterstreicht Sven Wieduwilt.

Bernd Lynack schließt sich dieser Einschätzung an. „Das Gespräch hat das notwendige Vertrauen geschaffen, dass eine Zusammenarbeit eine Grundlage hat“, betont Bernd Lynack. Sowohl programmatisch als auch mit Blick auf eine Zusammenarbeit zwischen dem Kreistag, den Mehrheitsfraktionen und dem Landrat und seiner Verwaltung sieht Bernd Lynack viele Gemeinsamkeiten, die es nun auszugestalten gilt. Dabei weist er auf seine bisherige politische Arbeit hin. „Sowohl auf kommunaler, als auch auf Landesebene – Rot-Grün war immer meine Wunschkonstellation“, so Bernd Lynack. „Wir sollten auch auf Kreisebene jetzt wieder diesen Schritt machen und zügig in Gespräche einsteigen.“