Bernd Lynack – mein Programm für unsere Region

Vor der Entscheidung steht immer das Zuhören

 

Gute Politik braucht den Austausch: Zustände und Herausforderungen müssen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und bewertet werden. Probleme müssen erkannt, benannt und angegangen werden. Gemeinsam wird nach guten, nachhaltigen Lösungen gesucht und diese werden zum Wohle aller umgesetzt.

 

Wenn ich bei uns in der Region mit den Menschen rede, werden gern Themen angesprochen, bei denen es hakt: flexible Betreuungszeiten in Kita- und Krippe, gut ausgestattete Schulen, Klimaschutz, ärztliche Versorgung, Bus- und Bahnverkehr oder bezahlbarer Wohnraum. Kurzum: gute Bedingungen zum Arbeiten, Wirtschaften und Leben. Das ist nicht überraschend, diese Themen bewegen auch mich, weil ich mit der gegenwärtigen Situation nicht zufrieden bin. Ich sehe aber Lösungsmöglichkeiten. Dabei liegen mir die Menschen in Städten und Gemeinden gleichermaßen am Herzen. In den folgenden Absätzen möchte ich zeigen, wie ich mir die Zukunft unserer Region vorstelle – mit kreativen Ideen und viel Herzblut. Packen wir es gemeinsam an!

 

Gemeinsam stark in unserer Region

 

Unsere Region ist vielfältig und weltoffen, steht aber auch vor vielen Herausforderungen. Mein Ziel ist es, die großen und kleinen Herausforderungen im Dialog gemeinsam erfolgreich zu gestalten. Ebenso wenig wie die Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger machen sie an den Grenzen unserer Städte und Gemeinden halt. Nicht zuletzt hat unsere starke Bewerbung „Hildesheim 2025“ gezeigt, dass Stadt und Land zueinander gehören.

 

Der Landkreis ist mehr als die Summe seiner Teile. Wir sind eine Region! Diesen Gedanken möchte ich erhalten und weiter ausbauen, im Austausch und in der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden. In vielen Bereichen, wie etwa Bildung, Verkehr oder Tourismus, ist ein gemeinsamer Plan viel wertvoller als Alleingänge. Entsprechend will ich die Zusammenarbeit von Kreis, Städten, Gemeinden und unseren Abgeordneten in Landtag, Bundestag und Europaparlament als feste, dauerhafte Institution etablieren. Die Arbeit kann so besser verzahnt und Probleme können effizienter angepackt und gelöst werden. Was innerhalb der Region gilt, gilt auch beim Blick über den Tellerrand. Dazu gehört selbstverständlich auch das regelmäßige Gespräch mit unseren Nachbarregionen. Ganz besonders mit der Region Hannover, die nicht nur für den nördlichen Kreis wichtiger Bezugspunkt ist. Auch hier werde ich die Zusammenarbeit intensivieren. Nach innen müssen die vielfältigen Akteure ebenfalls erreicht und der Austausch in unserer Region selbst muss gestärkt werden. Kommunalpolitik bildet die Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger oft nur verzerrt ab. Gemeinsam mit dem Kreistag werde ich deshalb unsere Politik transparenter und offener gestalten. Nur so können wir die guten Rahmenbedingungen, die unsere Region auszeichnen, besser nutzen, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Als Landrat werde ich

  • die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden der Region ausbauen und intensivieren,
  • die regelmäßige Abstimmung mit unseren Nachbarkreisen schaffen und
  • dafür arbeiten, dass es bei uns sozial gerecht zugeht, damit Groß und Klein frei, selbstbestimmt und gleichberechtigt zusammenleben können.

 

Ehrenamt und freiwilliges Engagement stark machen

 

Unsere Demokratie lebt vom Mitreden und Mitmachen. So viele Dinge in unserem Umfeld sind nur dank der ehrenamtlichen Arbeit vieler engagierter Menschen möglich. Unsere Region zeichnet sich durch ein starkes bürgerschaftliches Engagement aus, um das man uns vielerorts beneidet.

 

Dafür braucht es Mitarbeit in Initiativen, Vereinen und Verbänden als Grundlage für ein lebenswertes und friedliches Miteinander. Dieses Engagement bereichert unser soziales und kulturelles Leben. Es ist keinesfalls selbstverständlich und braucht deshalb unsere Unterstützung und Hilfe.

Als Landrat werde ich

  • die wertvolle ehrenamtliche Arbeit mit einer regionalen Anlaufstelle im Kreishaus stärken,
  • den breiten Zugang zum Ehrenamt in der Kommunalpolitik auf die Tagesordnung setzen und
  • mich für eine stärkere Anerkennung und Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit einsetzen.

 

Gute Bildung von der Krippe bis zur Hochschule

 

Eine gute Bildung ist der Schlüssel zum persönlichen Erfolg! Deshalb ist sie für eine aktive Teilhabe an unserer Gesellschaft unverzichtbar. Unabhängig von Wohnort und Einkommen über den gesamten Bildungsweg.

 

Unsere Region bietet eine breit aufgestellte, wohnortnahe Bildungspalette mit allen Schulformen. Bunt ergänzt von Volkshochschule und Handwerkskammer sowie drei Hochschulen in der Stadt Hildesheim machen sie das Bildungsangebot nahezu komplett. Die letzten Monate haben uns deutlich die Defizite in der Infrastruktur unseres Bildungssystems aufgezeigt. Deshalb muss bei Digitalisierung, E-Learning und Hardware-Ausstattung aufgesattelt werden. Dazu gehört für mich auch eine bedarfsgerechte Gebäudeausstattung, die den heutigen Lehr- und Lernanforderungen gerecht wird. Besonders wichtig ist mir dabei, dass wir die Unterschiede in den Ausstattungen einzelner Schulen beseitigen. Eine echte Bildungsregion werden wir nur mit einheitlichen, abgestimmten Qualitätsstandards erreichen. Unsere Krippen und Kitas bieten ersten Zugang zu Bildung und Teilhabe. Hier erleben unsere Jüngsten frühe Bildung und Förderung außerhalb von Zuhause. Damit dies bestmöglich gelingt, müssen wir auch hier vergleichbare und gute Standards erreichen. Dabei gilt es, die Bedürfnisse der Kinder, ihrer Eltern und derjenigen, die unseren Nachwuchs liebevoll für die nächsten Schritte stärken, im Blick zu haben. Qualitative und quantitative Unterschiede in der Ausstattung darf es hier nicht geben – wohl aber maßgeschneiderte Lösungen. Eltern im Schichtdienst müssen bessere Angebote bekommen, eine verlässliche Ferienbetreuung ist für mich ebenso selbstverständlich wie die Vergabe von Kita- und Krippenplätzen außerhalb der Meldezeiten.

Als Landrat werde ich

  • den Landkreis zu einer Bildungsregion entwickeln, in der allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Region ein möglichst großes Bildungsangebot offensteht,
  • die Zusammenarbeit in Bildungsfragen auch über die Grenzen der Städte und Gemeinden hinweg intensivieren,
  • für ein einheitlich gutes Bildungsangebot in allen Teilen der Region eintreten,
  • die Angebote der frühkindlichen Bildung ausbauen und bspw. um Angebote für Eltern im Schichtbetrieb erweitern
  • eine regionale Kampagne zur Gewinnung von Fachkräften für unsere Kitas und Krippen auf den Weg bringen,
  • die Ausstattung der allgemein- und berufsbildenden Schulen des Landkreises verbessern,
  • mich für eine starke Volkshochschule und
  • für die Vernetzung der verschiedenen Angebote von der Krippe bis zur Universität einsetzen,
  • sowie dafür eintreten, dass sich unsere Schulen nur in ihren Schwerpunktprofilen unterscheiden dürfen und
  • den generationsübergreifenden Austausch in allen Bildungseinrichtungen
    unterstützen.

 

Verkehr neu denken – Bus und Bahn vernetzen,
Radwege ausbauen

 

Ein starkes Angebot von Bus und Bahn ist für unsere Region aus vielen Gründen notwendig. Zum einen ist ein nicht nur finanziell attraktiver ÖPNV ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Zum anderen ist er ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge unserer Region.

 

Insbesondere der ländliche Raum braucht eine starke, zuverlässige Verbindung in die Ober- und Mittelzentren mit ihren Angeboten an Einzelhandel, medizinischer Versorgung und Kultur. Das betrifft ältere Menschen ebenso wie junge Familien und Alleinerziehende. Natürlich wollen wir Jedem und Jeder in unserer Region ermöglichen, auch ohne eigenes Auto im Alltag gut mobil zu sein. Doch bis heute ist das mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht überall möglich. Das muss sich dringend ändern!

Um uns herum wird längst gezeigt, wie das geht. Der bestehende ROSA-Tarifverbund geht in weiten Teilen noch an den Bedürfnissen der Menschen vorbei und muss dringend ausgebaut oder aber durch einen umfassenden Tarif ersetzt werden. Ein Tarifverbund der Zukunft muss in der gesamten Region Hildesheim alle Buslinien, Regionalzüge und S-Bahnen umfassen.

Guter ÖPNV muss praktisch in der Handhabung sein; mit einfachen und digitalen Buchungssystemen. Attraktive Angebote wie ein landkreisweites 365 Euro-JahresTicket müssen Bus und Bahn zu einer echten Alternative machen. Dazu gehört natürlich auch die Weiterentwicklung der Angebote, insbesondere im Verkehr der RVHi, die aktiv auf den Schienenverkehr abgestimmt sein müssen. Zudem sollen neue Bahnhaltepunkte in Marienburg, Himmelsthür und Schellerten für neue, attraktive Verbindungen sorgen. Ich bekenne mich klar zum Sarstedter Stadtbahnanschluss und der Verantwortung unserer Region für dessen Unterhalt.

Ich werde mich für ein attraktives, verbessertes Bahnnetz in unserer Region einsetzen und unterstütze ausdrücklich den Ausbau mit einer Elektrifizierung der Strecke Nordstemmen-Elze-Hameln. Dies würde sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr ganz neue Möglichkeiten bieten. In diesem Zusammenhang muss auch eine mögliche Elektrifizierung der Strecke Hildesheim-Derneburg-Goslar in Angriff genommen werden. Gegenüber dem Land werde ich mich auch als Landrat für den Einsatz moderner, elektrischer Akku-Züge zwischen Hildesheim und Bodenburg einsetzen.

Zu einer Mobilitätswende gehört neben einem starken ÖPNV natürlich auch der Radverkehr. Auch dieser muss über die Grenzen unserer Städte und Gemeinden gedacht werden. Der Ausbau von sicheren und komfortablen regionalen Radwegen muss weiter vorangetrieben werden. Dabei gilt es, sowohl die alltägliche als auch die touristische Nutzung zu berücksichtigen.

Als Landrat werde ich

  • einen attraktiven ÖPNV zur Chefsache machen,
  • die schnelle Einrichtung eines attraktiven Tarifs vorantreiben,
  • mich für den Ausbau der Elektromobilität auch im ÖPNV einsetzen,
  • die Schaffung neuer Bahnhaltepunkte in Himmelsthür, Marienburg und Schellerten unterstützen,
  • mich für die Elektrifizierung der Bahnstrecken Hildesheim-Goslar und Elze-Hameln einsetzen,
  • mich für den Einsatz von Akku-Zügen zwischen Hildesheim und Bodenburg engagieren,
  • die Umsetzung des Konzepts „Regionales Radwegenetz“ weiter vorantreiben,
  • mich für den Ausbau der Elektromobilität und für die Erprobung neuer Konzepte wie Ride- oder Carsharing stark machen.

 

Mehr Umwelt- und Klimaschutz mit Klima-Check

 

Die Klimakrise ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Die menschengemachte Erwärmung des Klimas geht mit enormen Risiken für unsere Lebenswelt, Natur und Umwelt einher. Die Auswirkungen der Krise sind auch in unserer Region deutlich spürbar: Immer trockenere Sommer, gefolgt von Starkregen und Hochwasser, machen Menschen, Tieren und Natur gleichermaßen zu schaffen.

 

Wir müssen jetzt entschieden und klar handeln, um die Erwärmung des Klimas auf 2° zu begrenzen. Das heißt für mich, dass wir zwar zupackend handeln, aber den Wandel trotz Zeitnot auch sozialverträglich gestalten. Dabei gilt es, unser eigenes Klimaschutzkonzept kontinuierlich abzuarbeiten und uns neue, ehrgeizige Ziele zu setzen. Der Schutz des Klimas, also vor allem die massive und nachhaltige Verringerung von Treibhausgasen, ist eine zentrale Leitlinie meiner Politik.

Die Region Hildesheim muss klimaneutral werden und zwar deutlich vor 2045. Dabei muss die Verwaltung mit gutem Beispiel vorangehen und den eigenen Fuhrpark sowie seine Gebäude schnell klimafreundlich umbauen. Sämtliche Maßnahmen müssen vor ihrer Umsetzung mit einem Klima-Check auf ihre Wirkung geprüft werden. Die Reduktion der Treibhausgase lässt sich bei uns vor allem in den Sektoren Mobilität und Energie voranbringen. In der Region gibt es mit Blick auf Windkraft und Photovoltaik noch reichlich Ausbaupotenzial. In vielen Fällen spielt der Kreis als Genehmigungsbehörde eine wichtige Rolle. Hier muss der Ausbau der erneuerbaren Energien zur Leitlinie des Handelns werden. Seitens der Verwaltung sollen mögliche Hemmnisse dieses Ausbaus identifiziert und beseitigt werden.

Umweltschutz geht aber über den aktiven Schutz des Klimas hinaus, wenn wir an die Bedrohung durch Naturkatastrophen denken. Deshalb muss der Ausbau des Hochwasserschutzes aktiv vorangetrieben werden, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden unserer Region und über Regionsgrenzen hinaus mit Nachbarn und Anrainern. Umwelt- und Klimaschutz bedeutet aber immer auch Umweltbildung. Angebote wie das Schulbiologiezentrum in Hildesheim müssen unterstützt und zusammen mit den Bildungspartnern unserer Region weiter ausgebaut werden. So wird Umwelt- und Klimaschutz erlebbar.

Als Landrat werde ich:

  • den Klimaschutz und den Weg zur Klimaneutralität zur klaren Leitlinie meiner Politik machen,
  • jeden politischen Entscheidungsvorschlag einem „Klima-Check“ unterziehen,
  • mich klar zum Ausbau von Wind- und Solarenergie in unserer Region bekennen,
  • in der Kreisverwaltung Hemmnisse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien beseitigen,
  • den Landkreis bspw. mit seinen Gebäuden und Fahrzeugen klimafreundlich umbauen,
  • den Hochwasserschutz aktiv stärken und
  • die Umweltbildung ausbauen.

 

Regionale Wirtschaft nachhaltig stärken

 

Unsere Region ist wirtschaftlich vielseitig aufgestellt. Die Hildesheimer Börde zählt zu den fruchtbarsten Böden in unserer Republik, und die Landwirtschaft trägt ganz wesentlich zu unser aller Wohlstand bei. Ebenso bildet die Industrie mit ihren großen Werken und Zulieferbetrieben einen wichtigen Pfeiler unserer Region. Der Dienstleistungssektor gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird auch in Zukunft weiter wachsen.

 

Die HI-REG als lokale Wirtschaftsförderung des Landkreises leistet in unserer Region hervorragende, auch überregional anerkannte Arbeit.

Vielfalt macht unsere Region stark und weniger anfällig für Krisen und Veränderungen. Gleichwohl gibt es negative Trends, denen wir aktiv begegnen müssen. Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistung müssen zugunsten unserer Region mit ihren Unternehmen und Arbeitsplätzen gestärkt werden.

Der Weg zu einer Landwirtschaft, die Nachhaltigkeit und Ökologie im Blick hat, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Konventionelle Landwirtschaft steht durch einen harten Wettbewerb und das Konsumverhalten der Verbraucher*innen enorm unter Druck. Als Landrat sehe ich mich auch ganz klar als Anwalt unserer heimischen Landwirtschaft, um gegenüber Land, Bund und EU für faire Rahmenbedingungen zu streiten. Die Landwirtschaft wird auch künftig ihren Teil für Arten-, Umwelt- und Klimaschutz leisten. Sie darf jedoch nicht zwischen den gesellschaftlichen Ansprüchen an günstige Nahrungsmittel und höchste Produktionsstandards zerrieben werden. Zu ihrer Stärkung gehört auch, das Bewusstsein rund um Nahrungsmittel in der Bevölkerung zu schärfen. Dafür werde ich insbesondere Projekte zur Ernährungsbildung und lokaler Vermarktung unterstützen, die regionale und saisonale Erzeugnisse im Blick haben. Ferner muss die Region
gute Rahmenbedingungen für die zunehmende Digitalisierung der Landwirtschaft bereitstellen.

Technologischer Wandel und fortschreitende Digitalisierung bringen Umbrüche in Struktur und Wirtschaft mit sich. Diese müssen wir aktiv gestalten, um Unternehmen und Arbeitsplätze in der Region zu halten und attraktiv zu bleiben.

Diese sind auch für die Industrie 4.0 von elementarer Wichtigkeit. Mit unserer klassischen Infrastruktur im Bereich der Verkehrsanbindung haben wir bereits gute, ausbaufähige Voraussetzungen. Umso wichtiger ist es, auch in der Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Eine Umgestaltung muss mit einer innovativen Politik einhergehen, die für unsere Region nachhaltig ist und Arbeitsplätze sichert. Elementar ist hierfür die Schaffung einer digitalen Infrastruktur, die zu den Bedürfnissen einer modernen Wirtschaft passt.

Mit Blick auf die wachsende Bedeutung der vielfältigen Dienstleistungsbranchen gilt es, für bessere Bezahlung und Rahmenbedingungen zu sorgen. Der Landkreis ist hier nicht der allein entscheidende Akteur, muss aber, wo immer möglich, mit gutem Beispiel vorangehen und Einfluss nehmen.

Als Landrat werde ich:

  • den Breitbandausbau von mindestens 1 GigaByte und eine flächendeckende Mobilfunkversorgung mit dem 5G-Standard vorantreiben sowie
  • die Herausforderung des wirtschaftlichen und industriellen Umbruchs aktiv annehmen und ihn vor allem mit Blick auf die sozialen Folgen gestalten,
  • die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte fördern,
  • als Anwalt der Landwirtschaft für faire Rahmenbedingungen streiten,
  • Projekte zur Ernährungsbildung unterstützen,
  • den industriellen Wandel begleiten und
  • die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HI-REG weiter stärken.

 

Als Landrat persönlich Verantwortung übernehmen und für Sie erreichbar sein

 

Politik und Verwaltung sind niemals als Einzelleistung zu sehen, sondern immer ein Teamspiel. Nicht nur aus diesem Grund ist ein angenehmes Arbeitsklima die Grundlage für gute und erfolgreiche Arbeit. In der Kreisverwaltung werde ich eine Kultur der Anerkennung und des Respekts etablieren.

Ein Dienst nach Vorschrift und das Hin- und Herschieben von Verantwortung oder Zuständigkeiten sind ebenso falsch wie ein unfairer und arroganter Umgang mit nachgeordneten Kolleginnen und Kollegen. Trotz der Bedeutung der Teamleistung hat der Landrat als direkt gewählter Amtschef und Repräsentant aber eine besondere Verantwortung.

Für mich heißt das: sich für Menschen einzusetzen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen. Dieser Verantwortung werde ich nicht nur als Chef der Verwaltung, sondern auch als gewählter Repräsentant aller Bürgerinnen und Bürger nachkommen und mit Ihnen im dauerhaften Kontakt stehen. Ich werde für Sie und Ihre Anliegen und Anregungen erreichbar sein. Es ist mir dabei sehr wichtig, dass ich dafür auch selbst aktiv auf Sie, die Menschen in der Region, zugehe und das Gespräch suche, so wie Sie es von mir in meiner Zeit als Landtagsabgeordneter immer gewohnt waren. Ich werde nicht für jedes Problem sofort die passende Lösung haben. Aber ich verspreche, dass ich mich mit ganzer Kraft für Lösungen einsetzen werde. Für die gesamte Region.